Carl Philipp Emanuel Bach

Carl Philipp Emanuel Bach

Zu Lebzeiten war Carl Philipp Emanuel Bach deutlich populärer als sein Vater Johann Sebastian – und mindestens ebenso tüchtig. Allein zu seiner Zeit als städtischer Musikdirektor und Kantor am Johanneum in Hamburg verantwortete er die Musik von bis zu 200 Gottesdiensten pro Jahr; dazu gab er wertvolle Impulse für die weltliche Musik der Stadt. Dieser Output war zudem einer von hoher Qualität. Vor allem seine Sonaten klingen mit ihren damals überraschenden Wendungen bis heute nach. Allerdings sind sie schwierig zu spielen und werden deshalb nicht allzu häufig aufgeführt und aufgenommen. Keith Jarrett wagte sich 1994 an die als „Württembergische“ bekannten Cembalo-Sonaten, nun werden sie endlich veröffentlicht. Sein Einfühlungsvermögen in Bachs komplexes Idiom und seine technische Brillanz führen zu einer anregenden, lebendigen Klavier-Übersetzung der Stücke, in der rhythmische Vitalität auf würdevolle Gravitas trifft.

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